Kurze, ehrliche Texte über das Lernen einer Sprache als Erwachsener: Grammatik, die endlich klickt, und was in dreizehn Jahren Unterricht wirklich funktioniert hat.
denken an oder denken über? warten auf oder warten für? Präpositionen lassen sich nicht erraten. Im Deutschen gehört die Präposition fest zum Verb.
Warum wird aus "abbiegen" plötzlich "ich biege ab"? Bei trennbaren Verben fliegt das Präfix ans Satzende. So erkennst du sie und baust sie richtig.
Heißt es "ich habe gegangen" oder "ich bin gegangen"? Bewegung und Veränderung nehmen "sein", alles andere "haben". Die Faustregel, mit der du fast immer richtig liegst.
gekocht oder gesungen? Das Partizip II folgt zwei Mustern, je nachdem ob ein Verb schwach oder stark ist. Und bei manchen Verben fällt das "ge" ganz weg.
in die Vase oder in der Vase? Neun Präpositionen wechseln zwischen Dativ und Akkusativ. Eine einzige Frage entscheidet, welcher Fall kommt.
Warum heißt es "Mach dir keine Sorgen" und nicht "Mach keine Sorgen"? Bei reflexiven Verben gehört das Pronomen fest zum Verb. So lernst du sie richtig.
Warum wird aus "ich bin müde" plötzlich "weil ich müde bin"? Bestimmte Wörter schicken das Verb ans Satzende. Eine Regel, die Dutzende Satztypen auf einmal repariert.
der, die oder das? Für das Genus deutscher Nomen gibt es keine durchgehende Regel. So lernst du es trotzdem sicher, mit den Mustern, die wirklich helfen.
Warum heißt es "schwarzes T-Shirt", aber "schwarze Hose"? Vor dem Nomen bekommt das Adjektiv immer eine Endung. Die Faustregel, die dir die halbe Arbeit abnimmt.
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