Was sind Modalverben?
Modalverben stehen fast immer zusammen mit einem anderen Verb. Sie verändern die Bedeutung dieser Handlung: Ist sie möglich? Nötig? Erlaubt? Gewollt?
mögen ist ein Sonderfall: Als Modalverb drückt es Vorliebe aus, aber ohne Infinitiv. möchten ist eigentlich der Konjunktiv II von mögen, wird aber wie ein eigenes Modalverb benutzt. Die Vergangenheit von möchten benutzt du so gut wie nie, dann nimmst du wollte.
Bedeutung der Modalverben
können: Fähigkeit oder Möglichkeit
müssen: keine Alternative
dürfen: Erlaubnis oder Verbot
wollen: eigener Wunsch
sollen: Auftrag von jemand anderem
möchten: höflicher Wunsch
mögen: etwas gern haben
Konjugation im Präsens
Anders als die meisten Verben im Präsens haben Modalverben unregelmäßige Formen. Wichtig: ich und er/sie/es sind immer gleich. Beide ohne -t. Für die Vergangenheit nutzt du meist das Präteritum (ich konnte, ich musste).
Satzstellung: Modalverb + Infinitiv
Das Modalverb steht konjugiert auf Position 2. Das Vollverb steht als Infinitiv am Satzende. Ein nicht steht direkt vor dem Infinitiv (Ich muss heute nicht arbeiten).
Übungen
Drei kurze Aufgaben: können/müssen unterscheiden, dürfen/sollen, wollen/mögen.
können oder müssen?
Wähle das passende Modalverb.
dürfen oder sollen?
Wähle das richtige Modalverb.
wollen oder mögen?
Entscheide, welches Modalverb passt.
Modalverben in der Vergangenheit
Setze das Modalverb im Präteritum ein. Denk daran: im Präteritum fällt der Umlaut weg (konnte, musste, durfte).